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Das Produkt Wasserbett hat in den vergangenen Jahren auch die letzten Schwächen verloren. Dies heißt allerdings nicht, dass alle Wasserbetten von der Qualität gleichwertig sind. Hier ist viel von den verwendeten Rohstoffen bzw. vom Monteur abhängig. Auch werden nicht alle Betten nach den gleichen Schema produziert.
 
Der Sockel: ( 1 & 2 )
 
Der Normalsockel
Der Normalsockel besteht meist aus 4 Sperrholz- oder Massivholzbrettern, welche durch Eckverbinder mit einander befestigt sind. In der Mitte werden sogenannte Sockelkreuze eingesetzt, welche nach dem Aufbau nicht mehr sichtbar sind. Die Sockelkreuze sind ineinander gesteckte Holzbretter welche das Gewicht des Bettes auf die gesamte daunter liegende Fläche des Fussbodens verteilen.
Wichtig: Es sollte darauf geachtet werden, dass die äußeren Sockelhölzer verschraubt und nicht nur zusammengesteckt sind. Sollte dies nicht so sein, kann es unter Umständen passieren, dass das Bett unter Belastung einfach zusammenbricht.
 
Der Schubladensocken
Auch Beim Schubladensockel gibt es äußere "sichtbare" und innere "unsichtbare" Hölzer. Er unterscheidet sich meist vom Normalsockel insofern, dass die inneren Hölzer fest mit den äußeren Hölzern verschraubt sind und dadurch die Ausschnitte für die Schubladen stabilisieren.
Wichtig: Die Schubladen sollten in Schienen gelagert sein, damit diese sich leichter schließen lassen.
 
Die Bodenplatte: ( 3 )
Die Bodenplatte besteht meist entweder aus Sperrholzplatten oder aus MDF Platten.
Wichtig: In den meisten Fällen werden die Bodenplatten mit Abstandshaltern zum fixieren am Sockel geliefert. Diese Abstandshalter sollten auf alle Fälle montiert sein.
 
Die Sicherheitsfolie: ( 4 )
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Sicherheitsfolie, welche in jedem Fall über den Schaumrahmen gehen sollte. Bei einigen Betten läuft die Folie an der Oberkante wieder über die Wassermatratze. Dies hat einen entscheidenden Nachteil. Sollten die Wasserkerne einmal undicht sein, so kann es passieren, dass Wasser über diese Folie aus dem Bett austritt.
 
Die Heizung: ( 5 )
 
Die Keramik Heizung
Die Keramik Heizung besteht aus einer Keramicplatte an welche beide Strompole angeschlossen sind. Da die Keramikplatte einen Wiederstand im Stromkreislauf bildet erwärmt sich diese. Gesteuert wird das ganze durch einen Temperaturfühler welcher angibt ob die eingestellte Temperatur erreicht ist.
 
Die Carbon Heizung
Bei diesem Modell befindet sich das Heizelement in einer Gummimatte. Auch hier erfolgt die Erwärmung durch Bildung eines Widerstands. Diese Heizung besteht nur teilweise aus Carbon. Die Temperatursteuerung übernimmt ebenfalls ein Fühler in Verbindung mit dem Steuergerät.
 
Der Standart Mattenheizer
Es besteht aus fast denselben Bestandteilen wie die Carbon Heizung.
Wichtig: Da Wärme wie allen bekannt als Abfallprodukt in der Elektrotechnik gilt ist es mehr als unwahrscheinlich, dass eine dieser Heizungen Strom sparen kann. Vielmehr können sie den Strombedarf durch Dämmmaßnahmen in spürbarem Ausmaß verringern.
 
Der Schaumrahmen: ( 6 )
Es gibt verschiedene Varianten, einige mit Vorteilen teils mit Nachteilen. In den meisten Fällen bestehten die Rahmen aus Matratzenschaumstoff ( Kaltschaum ).
 
Die 0 Zarge
Sie ist wie es auch der Name sagt am oberen Ende auf 0cm Breite zulaufend. Dies hat den Vorteil  dass man vorallem in der Länge den ganzen Platz als Liegefläche nutzen kann.
 
Die geteilte Zarge
Diese besteht aus zwei Schaumstoffen mit unterschiedlicher Festigkeit. Die untere Basisschicht ist fest, die obere sehr weich. Dies bringt einen entscheidenden Vorteil, man kann leichter aufstehen da die Beine an den Knien nicht so stark nach oben gedrückt werden.
 
Die Standartzarge
Wie auch im Bauplan zu sehen ist, besteht diese durchgängig aus einem festen Schaum.
Wichtig: Man sollte darauf achten, dass der Schaumrahmen nicht auf den Trägerstoff geklebt ist sondern direkt auf die Bodenplatte geschraubt wird. Die geklebten Rahmen lösen sich meist innerhalb der ersten Jahre oder der Trägerstoff dehnt sich so weit, dass die Form des Rahmens verloren geht.

Der Wasserkern: ( 7 )
Der Wasserkern ( Wassermatratze ) sollten aus Mesamol 2 bestehen. Dies ist das derzeit gängigste und langlebigste Material. Die Ecknähte müssen mehrfach verschweißt sein.
 
Die Beruhigung sollte man mit Bedacht wählen, da sich diese nachträglich nicht ohne Probleme ( nur durch Austausch des Wasserkerns ) ändern lässt. Die Anpassung bleibt bei allen Beruhigungen annähernd gleich. Eine hohe Beruhigung hat jedoch den Vorteil, dass man sich leichter drehen und auch einfacher aufstehen kann.
Wichtig: Fragen Sie unbedingt Ihren Händler wie viele Jahre Garantie der Hersteller auf die Dichtheit der Wasserkerne gibt. Teilweise erhalten sie auch eine gestaffelte Garantie bei der nur Prozente ersetzt werden.
 
Der Bezug: ( 8 )
Auch hier sollte gut überlegt werden. Ein sehr dicker ( mehr als 3 cm ) Bezug erhöht das Risiko der Bildung von Stockflecken. Dies geschieht weil Feuchtigkeit tiefer in den Bezug eindringt und auch schwerer verdunstet. Zusätzlich kann man den Bezug ab einer bestimmten Größe nicht mehr selber waschen, denn die normalen Haushaltswaschmaschienen haben nur ein kleines Waschvolumen.
Wichtig: Fragen sie gegebenenfalls ob sichergestellt ist, dass der Reißverschluß auch in einigen Jahren noch mit neuen Bezügen zusammen passt.